Das Universum ist eine Fundgrube an Wundern.
Das Wahre kann nur mit dem Falschen existieren. Wahrheit ist daher Lüge ohne das Risiko der Falschheit.
Der Anspruch genügt sich selbst nicht mehr.
Der Gute Geschmack verdirbt sich irgendwann den Appetit, wenn er nur Mittelmäßiges zu sich nimmt.
Der Mensch ist nicht für Religion gemacht, aber für Glaube.
Der Mensch weiß nicht wohin und geht dennoch seinen Weg. Die Tragik seiner Komik rührt davon, dass er selbst nicht weiß, wie blind er ist.
Der Tod kann uns egal sein, denn wir erleben ihn ohnehin nicht mehr.
Der Trost kennt keine Gnade.
Der Weltzweck ist ein Irrtum der Suche nach Sinn in der Existenz von allem. Er zielt darauf ab, dem Menschen letztendlich einen Lebenssinn zu verschaffen, ist also auf dem Interesse des menschlichen Egos begründet. Die Suche nach Sinn im Leben und der Welt ist ein Defekt unseres Verständnisses, ein mangelnder Sinn für das Sinnlose und indifferente der Existenz des Kosmos. Der Weltzweck hebt sich selbst auf, sobald wir ihn erkennen würden, denn wenn er so einfach zu verstehen wäre, wäre er eine Absurdität, ein Witz des Daseins. Man ist gefangen zwischen der verzweifelten Sinnsuche und der stillen Akzeptanz des Nihilismus.
Die Dummheit bricht über uns herein, sie ist eine Seuche, die sich vor allem in Krisenzeiten ausbreitet. Das einzige was gegen sie hilft, ist Aufklärung, ein geschärfter Verstand und ein gesundes Maß, die Dinge kritisch zu hinterfragen.
Die Einsamkeit schwingt ihre Peitsche und treibt uns auseinander.