Moral, die sich selbst genügt, wird zur Ideologie.
Moralische Empörung ist oft der bequemste Ersatz für moralisches Handeln.
Nach fremder Pfeife zu tanzen, lässt den Geist verstummen.
Neid steht keinem gut zu Gesicht, doch steigt er nicht wenigen zu Kopf.
Nicht die Lüge hält die Menschen gefangen, sondern der Trost, den sie in ihr finden.
Nicht die Sünde trennt uns vom Paradies, sondern die Gewöhnung an die Hölle.
Nicht die Welt gilt es zu retten, sondern den Teil von uns, der in ihr verloren ging.
Nicht jede Einsicht führt zur Veränderung, doch jede Veränderung beginnt mit ihr.
Nicht jede Niederlage beugt; manche richtet erst auf.
Nicht jeder, der gegen den Strom schwimmt, wird von der Wahrheit getrieben.
Nicht jeder, der Grenzen überschreitet, erweitert seinen Horizont.