Mitleid eines Mannes zu einer leidenden Frau ist immer Zärtlichkeit.
Alle Dinge haben im Rücken das Weibliche und vor sich das Männliche. Wenn Männliches und Weibliches sich verbinden, erlangen alle Dinge Einklang.
Die Liebe ist das Leben des Weibes, aber eine Episode im Leben des Mannes.
Die Männer heiraten, weil sie müde sind, die Frauen weil sie neugierig sind. Beide werden enttäuscht.
Am Anfang widersteht eine Frau dem Ansturm eines Mannes, am Ende verhindert sie seinen Rückzug.
Das Alter der Weiber ist trüber und einsamer als das der Männer.
Hausfrau ist eine Aufgabe, der ein Mann, egal wie groß er auch sein mag, auf Dauer nicht gewachsen ist.
Männer können analysiert, Frauen nur angebetet werden.
Es war nie größere Mannheit und Streit und Kampf, als der sein Selber vergisst und verleugnet.
Wunder dauern etwas länger: Herr im Haus wird Hausmann, Hausfrau ihr eigener Herr.
Der Unterschied zwischen Mann und Frau ist der des Tieres und der Pflanze: Das Tier entspricht mehr dem Charakter des Mannes, die Pflanze mehr dem der Frau, denn sie ist mehr ruhiges Entfalten.