Wieso sehnen wir uns nach dem Bösen? Weshalb ist die Destruktivität die Sprengkraft hin zur Freiheit jenseits der fesselnden Moral, in der wir doch jegliche Ordnung errichten, in der wir uns zur eigenen Sicherheit einsperren? Das Böse legt uns die Zunge der Freiheit in die Fäuste der Gewalt, in ihr vergessen wir die eigenen Grenzen, denen wir im Schatten der eigenen Ohnmacht unterworfen sind. Freiheit und das Sprengen der Grenzen jeglicher Sitten ist der notwendige Teil des Wandels im Bewusstsein des Menschen, im Moment der Gewahrwerdung seiner Macht, in die er sich in absoluter Klarsichtigkeit stürzt, das Grauen seiner Bosheit ist die Liebe zur Macht seiner Herrschaft über die Qualen der Erniedrigten ihrer unfreiwilligen Unterwerfung.